Förderprojekt für die Quinoa Produktion

12 landwirtschaftliche Unternehmen werden von Sardegna Ricerche gefördert, um in den Anbau von Quinoa (Ursprung Peru) zu fördern. Dabei geht nicht nur darum Quinoa anzubauen, sondern auch herauszufinden, wie die Kulturpflanze am besten geerntet und weiterverarbeitet werden kann.

Sardinien sucht nach Alternativen in der Landwirtschaft, da der Preis für Weizen stetig fällt. Im Gegenzug dazu steigt der Preis von Quinoa von Jahr zu Jahr an – allein in den letzten 10 Jahren von 300 Dollar auf 2.700 Dollar je Tonne.

Hauptgrund dafür ist, dass Quinoa eine Möglichkeit für glutenfreie Ernährung ist.

 

Bildnachweis: pixabay.com / martingranel

 

Skandal bei Straßenbau

Über 30 Jahre dauerte die Fertigstellung der neuen Straße durch die Anglona. Die Strecke von Sassari nach Nulvi sollte das Hinterland besser an die nördliche Hauptstadt anschließen.

Aber nach nur 4 Monaten sind massive Schäden aufgetreten. Der Straßenbelag ähnelt an manchen Stellen einem Fleckerlteppich mit teilweise großen Löchern. Der gefährlichste Abschnitt ist jedoch der Weg über ein neu erbautes Viadukt, dass gefährlich knackt.

Und sei das alles noch nicht genug, kommt es regelmäßig zu Erdrutschen, die die Straße unpassierbar machen.

Der Kroll der Bevölkerung ist groß. Dennoch überwiegt im Moment noch die Angst, dass bei zu massiven Protesten die Straße zur Gänze gesperrt wird, und so die lang ersehnte verkürzte Fahrzeit in die Hauptstadt wieder weg fällt.

 

Bildnachweis: pixelio.com / hpgruesen

Festival Tuttestorie sucht Unterstützung

Nachdem dem Kinderliteraturfestival „Tuttestorie“ Gelder gekürzt wurden, sucht es mittels Online-Crowdfunding um eine alternative Finanzierung (www.tuttestorie.it).

Von den 15.000 Euro konnten schon 10.000 Euro gesammelt werden. 2 Wochen kann noch in das Projekt investiert werden.

Bereits mehr als 13.000 Schulkinder wurden für das Festival angemeldet. Die Organisatoren des Festivals hoffen, dass sie das restliche Geld auch noch aufbringen können.

 

Bildnachweis: www.pixapay.com / VABo2040

Der Sand Sardiniens

Der Sand Sardiniens schwindet immer mehr. Wer Sardinien kennt, sagt sich „das ist ja lächerlich“. Doch dem ist leider nicht so.

Es gibt beliebte Strände auf Sardinien, deren spezieller Sand nicht nur vom Wind vertragen wird, sondern tonnenweise bewusst oder unbewusst von Touristen mit nach Hause genommen wird. Oft unbedacht wird eine Flasche mit Sand gefüllt, obwohl dies gesetzlich verboten ist. Aber nur selten werden die „Täter“ erwischt bzw. bestraft.

Doch dieser Sandschwund wird zu einem immer größeren Problem in Sardinien.

Der Rosa Strand von Budelli, im Maddalena-Archipel, war das Lieblingsopfer von Sanddieben. Nun ist er aus Naturstutzgründen fürs Baden gesperrt.

In Stintino hat der Bürgermeister nun das Verwenden von Badetüchern verboten. Tonnen von Sand wurden durch die Badetücher jährlich abgetragen. Der Strand schrumpft von Jahr zu Jahr.

Auch die Halbinsel von Sinis ist ein begehrtes Opfer von Sanddieben. Auch dort überlegt man sich gezielte Maßnahmen, um die Strände langfristig zu schützen.

 

Bildnachweis: pixabay.com / annca

Sardische Künstler singen gegen die Entvölkerung

Das Projekt „Freemmos“ wurde von der Maria Carta Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Sarden Entvölkerungsphänomen bewusst zu machen.

Zu diesem Anlass hat die Maria Carta Stiftung ein Video produziert, in dem einige der bekanntesten sardischen Künstler erscheinen: die Bertas, Mariano Melis, Maria Giovanna Cherchi, die Fantafolk (Vanni Masala Andrea Pisu), Regie Alberto Salvucci.

Das Lied „Freemmos“ stammt von Michele Pio Ledda und Mariano Melis. Die Schauspieler sind Paolo Salaris (der Vater), Tony Negroni (der Sohn) und Silvia Senes (die Freundin).

 

Bildnachweis: pixabay.com / leehuzysberg

115 Millionen für sardische Staudämme

Die Wasserversorgung Sardiniens wird durch 40 Staudämmen in den Bergen geregelt. Ein großer Teil davon ist sanierungsbedürftig und wird nun in den nächsten Jahren repariert bzw. auch ausgebaut.
In Summe stehen dafür 115 Millionen Euro zur Verfügung. 50 Millionen bringt Sardinien selbst auf. Die weiteren 65 Millionen kommen aus Rom.

Bildnachweis: pixabay.com / egorshitikov

WWF Projekt soll Gänsegeier retten

Im Gebiet um Alghero und Bosa gab es immer schon Gänsegeier. Doch bis zur Jahrtausendwende schrumpfte die Kolonie auf 60 Exemplare. So gab es im Jahr 2000 nur eine Lebendgeburt.

Grund war, dass zu geringe Nahrungsangebot und die damals ausgelegten Giftköder gegen tollwütige Füchse, die auch von den Geiern gefressen wurden.

Nun versucht der WWF im Rahmen eines EU-Förderprojekts die Population abzusichern und Rahmenbedingungen zu schaffen, dass künftig wieder mehr Gänsegeier über die sardische Bergwelt kreisen. Zu diesem Zweck werden in den nächsten Tagen 14 Gänsegeier aus Spanien und 2 Gänsegeier aus einem holländischen Tierpark ausgesetzt werden.,

Bis zum Ende des Projekts sollen 62 Gänsegeier aus unterschiedlichsten Ländern angesiedelt werden, damit sich die Population schnell erholt.

 

Bildnachweis: pixabay.com / klausdie

Sardische Olivenbauern dominieren den nationalen Ercole Olivario-Preis

Mit fünf Preisen ist Sardinien der Superstar des nationalen Wettbewerbs „Ercole Olivario“. Bei diesem Wettbewerb werden die besten Olivenöle Italiens in Perugia ausgezeichnet.

Folgende Produkte wurden ausgezeichnet:

Leichte fruchtige native extra vergine: Vantu Bio extra natives Olivenöl, Neue Ölmühle von Sandro Chisu di Orosei, Nuoro

Natives Olivenöl extra Senolio, Azienda Oleificio Sociale di Seneghe, Oristano

Mittelfruchtige native extra vergine: Ilio extra natives Olivenöl, Olive Oils Company von Oliena, Nuoro

Bestes Bio-Öl mit extra nativem Vantu Bio-Öl aus der neuen Ölmühle von Sandro Chisu di Orosei

Premio Coraggio di Fare Impresa, in der jungen Firma des Augenblicks, bei der Firma Olivicolori Oliena in Oliena

Sardinien war mit diesen 5 Preisträgern die klare Nummer 1 am italienischen Olivenölmarkt.

 

Bildnachweis: pixabay / stevepb

Schnecken für Pflegeprodukte

Normalerweise werden auf Sardinien Schnecken gezüchtet, um sie zu verzehren.

Anders in Ottana (Nuoro): Dort gibt es ein riesiges Feld mit ca. 500.000 Helix Aspersa (Weinbergschnecken). Aus deren Schleim werden Zusatzstoffe für Kosmetik gewonnen. Aber auch in der Medizin kommt der Schleim zur Anwendung, da er eine antiseptische Wirkung hat.

Bildnachweis: pixabay.com / cablemarder

Meningitis Alarm im Großraum Cagliari

Innerhalb der letzten 3 Monate sind in Cagliari 8 Menschen ins Krankenhaus mit Meningitis Typ B eingeliefert worden – 2 davon starben.

Normal gibt es 5 Fälle auf ganz Sardinien pro Jahr.

Die Behörden sind alamiert und untersuchen unter Hochdruck, woher die Infektionen stammen könnten. Offiziell wird unterstrichen, dass man noch lange nicht von einer Epidemie sprechen kann und das alles getan wird, die Ursachen herauszufinden.

Foto: pixabay.com / qimono