Apr 13

Sardische Künstler singen gegen die Entvölkerung

Das Projekt „Freemmos“ wurde von der Maria Carta Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Sarden Entvölkerungsphänomen bewusst zu machen.

Zu diesem Anlass hat die Maria Carta Stiftung ein Video produziert, in dem einige der bekanntesten sardischen Künstler erscheinen: die Bertas, Mariano Melis, Maria Giovanna Cherchi, die Fantafolk (Vanni Masala Andrea Pisu), Regie Alberto Salvucci.

Das Lied „Freemmos“ stammt von Michele Pio Ledda und Mariano Melis. Die Schauspieler sind Paolo Salaris (der Vater), Tony Negroni (der Sohn) und Silvia Senes (die Freundin).

 

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Apr 12

115 Millionen für sardische Staudämme

Die Wasserversorgung Sardiniens wird durch 40 Staudämmen in den Bergen geregelt. Ein großer Teil davon ist sanierungsbedürftig und wird nun in den nächsten Jahren repariert bzw. auch ausgebaut.
In Summe stehen dafür 115 Millionen Euro zur Verfügung. 50 Millionen bringt Sardinien selbst auf. Die weiteren 65 Millionen kommen aus Rom.

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Apr 11

WWF Projekt soll Gänsegeier retten

Im Gebiet um Alghero und Bosa gab es immer schon Gänsegeier. Doch bis zur Jahrtausendwende schrumpfte die Kolonie auf 60 Exemplare. So gab es im Jahr 2000 nur eine Lebendgeburt.

Grund war, dass zu geringe Nahrungsangebot und die damals ausgelegten Giftköder gegen tollwütige Füchse, die auch von den Geiern gefressen wurden.

Nun versucht der WWF im Rahmen eines EU-Förderprojekts die Population abzusichern und Rahmenbedingungen zu schaffen, dass künftig wieder mehr Gänsegeier über die sardische Bergwelt kreisen. Zu diesem Zweck werden in den nächsten Tagen 14 Gänsegeier aus Spanien und 2 Gänsegeier aus einem holländischen Tierpark ausgesetzt werden.,

Bis zum Ende des Projekts sollen 62 Gänsegeier aus unterschiedlichsten Ländern angesiedelt werden, damit sich die Population schnell erholt.

 

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Apr 10

Sardische Olivenbauern dominieren den nationalen Ercole Olivario-Preis

Mit fünf Preisen ist Sardinien der Superstar des nationalen Wettbewerbs „Ercole Olivario“. Bei diesem Wettbewerb werden die besten Olivenöle Italiens in Perugia ausgezeichnet.

Folgende Produkte wurden ausgezeichnet:

Leichte fruchtige native extra vergine: Vantu Bio extra natives Olivenöl, Neue Ölmühle von Sandro Chisu di Orosei, Nuoro

Natives Olivenöl extra Senolio, Azienda Oleificio Sociale di Seneghe, Oristano

Mittelfruchtige native extra vergine: Ilio extra natives Olivenöl, Olive Oils Company von Oliena, Nuoro

Bestes Bio-Öl mit extra nativem Vantu Bio-Öl aus der neuen Ölmühle von Sandro Chisu di Orosei

Premio Coraggio di Fare Impresa, in der jungen Firma des Augenblicks, bei der Firma Olivicolori Oliena in Oliena

Sardinien war mit diesen 5 Preisträgern die klare Nummer 1 am italienischen Olivenölmarkt.

 

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Apr 04

Schnecken für Pflegeprodukte

Normalerweise werden auf Sardinien Schnecken gezüchtet, um sie zu verzehren.

Anders in Ottana (Nuoro): Dort gibt es ein riesiges Feld mit ca. 500.000 Helix Aspersa (Weinbergschnecken). Aus deren Schleim werden Zusatzstoffe für Kosmetik gewonnen. Aber auch in der Medizin kommt der Schleim zur Anwendung, da er eine antiseptische Wirkung hat.

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Mrz 28

Meningitis Alarm im Großraum Cagliari

Innerhalb der letzten 3 Monate sind in Cagliari 8 Menschen ins Krankenhaus mit Meningitis Typ B eingeliefert worden – 2 davon starben.

Normal gibt es 5 Fälle auf ganz Sardinien pro Jahr.

Die Behörden sind alamiert und untersuchen unter Hochdruck, woher die Infektionen stammen könnten. Offiziell wird unterstrichen, dass man noch lange nicht von einer Epidemie sprechen kann und das alles getan wird, die Ursachen herauszufinden.

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Mrz 27

Nur jedes 2. Lamm kommt aus Sardinien

Über 800.000 Lämmer werden zu den Osterfesttagen auf Sardinien verspeist. Was aber die wenigsten der Sarden wissen – nur jedes zweite kommt auch tatsächlich von der Insel.

Und so manches Lamm aus Rumänien oder Griechland wird auch als sardisches Tier verkauft.

Der sardische Landesverband warnt nun vor dem Kauf von ungekennzeichneten Fleisch und fordert die Konsumenten auf, bewusst sardische Produkte zu kaufen und damit die jahrhunderte alte Kultur der sardischen Hirten zu unterstützen.

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Mrz 26

Weniger als die Hälfte des Wassers auf Sardinien kommt an

Sardinien ist unter den italienischen Regionen an vorletzter Stelle, was die erfolgreiche Einspeisung von Trinkwasser ins öffentliche Leitungssystem betrifft. Nur 44 % des Wassers, das in die Trinkwasserversorgung eingespeist wird, kommt wirklich am Ende beim Wasserhahn heraus.

Mehr als die Hälfte geht auf dem langen Weg durch das großteils veraltete Leitungssystem verloren. In Cagliari kommen überhaupt nur 41 % an.

Der italienische Schnitt liegt bei 59 %.

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Mrz 21

Wal auf Sardinien gestrandet

Nach den kräftigen Stürmen der letzten Tage ist in Aglientu ein Wal gestrandet.

Die Ursache für den Vorfall soll eine Autopsie klären. Weitere Wale konnten von Surfern wieder ins offene Meer getrieben werden.

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Mrz 20

Übertragung von 30 historisch wichtigen Gebäuden

In Rom wurden 30 geschichtlich wichtige Objekte aus dem Besitz Italiens an die jeweiligen Kommunen von Sardinien übertragen.

Hintergrund:
Durch die Regionalisierung soll eine bessere Vermarktung und Nutzung erreicht werden.

Zu den Hauptgebäuden gehören der Leuchtturm, die ehemalige Ampel und die semaphorische Unterkunft von Capo Spartivento (Domus de Maria); der Leuchtturm der Isola dei Cavoli (Villasimius); die ehemaligen Militärbatterien von Capo d’Orso (Palau); die Flugabwehrstation in Punta Giglio (Alghero) und Poggio Raso (Caprera); der Baronpalast von Sorso, derzeitiger Sitz der Gemeinde; die ehemalige Kaserne Royal Guardia di Finanza von Corso Umberto in Olbia; die Grotta Marcello von Cagliari; die ehemalige Carabinieri-Kaserne von Corso Vittorio Emanuele in Villasalto, Via Mazzini in Ballao und Via Nazionale a Serrenti; die Malaspina-Burg von Bosa; die funktionale Kaserne von Rizzeddu in Sassari; der Turm von Fertilia (Alghero); die Luftschutzbunker De Amicis, in via Sassari / via Libio und Campo Occone (Porto Torres); der Torre di Capo Falcone (Stintino); die ehemalige Sassari Mühle in der Serra Secca Region und der Teil, der nicht an der Universität der ehemaligen Estancco von Tabak in der Via Arborea in Sassari verwendet wurde.

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